Korrosionsschutz durch Beschichtungen
GfKORR-Arbeitskreis
Korrosionsschutz durch Beschichtungen
Leiter des Arbeitskreises: Dr. J. Vogelsang, Sika Technology AG, Zürich
Stellvertreter: Dr. A. Schütz, Institut für Korrosionsschutz GmbH, Dresden
Die konstituierende Sitzung des Arbeitskreises fand am 9. März 2000 in Stuttgart bei der Sika Chemie GmbH statt.
Ziele des Arbeitskreises:
- Pflege des Standes der Wissenschaft und Technik auf dem Gebiet des Korrosionsschutzes durch Beschichtungen,
- Zusammenarbeit mit einschlägigen Verbänden und mit Normungsgremien,
- Wissensvermittlung an Planer, Anwender und Nutzer von Beschichtungssystemen,
- Validierung von Prüf- und Untersuchungsmethoden,
- Lernen aus Schadensanalysen.
Geleistete Arbeit
Seit der Gründung des Arbeitskreises fanden jährlich 2 Sitzungen, jeweils bei anderen Arbeitskreismitgliedern oder in der DECHEMA statt, die normalerweise einen Vortragsblock und einen allgemeinen Diskussionsblock enthielten.
Zu den ersten Sitzungen waren Vertreter aus allen Verbänden, Institutionen und Instituten eingeladen, die mit dem Thema "Korrosionsschutz durch Beschichtungen" befasst sind, und zwar sowohl aus wissenschaftlichen (z.B. APi), mit der Ausbildung befassten (Fachhochschulen und Universitäten) bis hin zu wirtschaftlichen Verbänden (z.B. VdL). Auf diese Weise konnten Mitglieder aus unterschiedlichen Kreisen für die Mitarbeit gewonnen werden.
Der AK hat Kommentare zu einer Reihe relevanter Prüfnormen erstellt, die für GfKORR-Mitglieder im internen Bereich der Homepage einsehbar sind.
Im November 2002 wurde die Jahrestagung der GfKORR vom Arbeitskreis gestaltet unter dem Thema: "Werterhaltung durch Beschichtungssysteme - Korrosionsschutz mit farblicher Gestaltung". An der Veranstaltung nahmen etwa 150 Personen teil.
Im September 2003 wurde zum ersten Mal das Thema "Korrelation von Prüfergebnissen aus Labor- und Freibewitterung" diskutiert. Im Februar 2004 wurden Fachleute zu einem Experten-Gespräch eingeladen. Das Ergebnis dieses Gespräches war die Erkenntnis, dass die Interessen und die Aussagen in der Automobil-Industrie andere sind als im schweren Korrosionsschutz. Im Februar 2005 fand ein sehr erfolgreiches Seminar zum Thema "Korrelation zwischen Labortests und Praxisbedingungen im schweren Korrosionsschutz" statt, an dem 55 Personen teilnahmen. Das Ergebnis kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Es gibt keinen "Umrechnungsfaktor" für verschiedene Prüfergebnisse, aber die Ergebnisse aller Prüfungen tragen dazu bei, neue Beschichtungsstoffe zu entwickeln und Ursachen für das Versagen von Materialien besser zu erkennen. Ein Seminarband mit den schriftlichen Fassungen der Vorträge ist über die Geschäftsstelle erhältlich.
Aus dem Arbeitskreis sind einige Forschungsanträge bei der AiF eingereicht worden.
