Ehrungen
Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis
| Der Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis wurde im Jahr 2005 auf Initiative der Dr. Klaus Seppeler Stiftung zusammen mit der GfKORR ins Leben gerufen, um hervorragende junge Nachwuchskräfte auf dem Gebiet der Korrosion und des Korrosionsschutzes zu fördern. Der mit 2000.- EURO dotierte Preis wird jährlich an Diplomanden und Doktoranden verliehen. Als Jury fungiert der Vorstand der GfKORR. Die Seppeler Gruppe gehört zu den größten Verzinkereien in Deutschland. | |
Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis für Dipl.-Ing. Christian KlesenSchon traditionsgemäß konnte dank des vorbildlichen Engagements der Dr. Klaus Seppeler Stiftung auch auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der GfKORR ein Nachwuchspreis an hervorragende junge Wissenschaftler auf dem Gebiet der Korrosionsforschung vergeben werden. Am 11. November 2008 wurde Dipl.-Ing. Christian Klesen für seine Arbeit zum Thema ’Untersuchungen zur interkristallienen Korrosionsanfälligkeit an Chrom-Nickel-Stählem mit dem mobilen elektrochemischen Reaktivierungstest (ERT)’ geehrt, die er an der RWTH Aachen unter der Leitung von Prof. Wolfgang Bleck durchgeführt hat.Ein austenitischer sowie ein Duplexstahl wurden im Hinblick auf ihre Neigung zur interkristallinen Korrosion untersucht, wobei es erstmals gelungen ist, einen Duplexwerkstoff mit Hilfe des mobilen ERT-Systems zu charakterisieren. Es wurde deutlich, dass die Oberflächenvorbehandlung einen entscheidenden Einfluss auf die Messwerte und deren Genauigkeit hat. Im Anschluss an die von Hrn. Kai Seppeler vorgenommene Ehrung erläuterte Hr. Klesen seine Arbeiten in einem sehr anschaulichen und gleichermaßen detailreichen Vortrag. Rechts: Hr. Kai Seppeler mit Hrn. Dipl.-Ing. Christian Klesen bei der Preisverleihung |
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Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis für Dr.-Ing. Sascha LayDank des vorbildlichen Engagements der Dr. Klaus Seppeler Stiftung erfolgt jährlich im Rahmen der GfKORR-Mitgliederversammlung die Vergabe eines Preises für hervorragende Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Korrosionsforschung. Auf der Mitgliederversammlung am 12. November 2007 wurde Dr.-Ing. Sascha Lay für seine Dissertation zum Thema ’Abschätzung der Wahrscheinlichkeit tausalzinduzierter Bewehrungskorrosion – Baustein eines Systems zum Lebenszyklusmanagement von Stahlbetonbauwerken’ geehrt. Die an der TU München unter der Leitung von Prof. Peter Schießl durchgeführte Arbeit beschreibt die Modellierung des Eindringens und der Verteilung von Chloriden im Beton und die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Bewehrungskorrosion in Abhängigkeit vom Alter des Bauwerks, wodurch eine Vorhersage der notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen ermöglicht wird. Das Modell konnte anhand umfangreichen Datenmaterials aus der Überwachung diverser Brückenbauwerke validiert werden. Im Anschluss an die von Hrn. Kai Seppeler vorgenommene Ehrung erläuterte Hr. Lay seine Arbeiten in einem sehr anschaulichen und gleichermaßen detailreichen Vortrag.Rechts: Hr. Kai Seppeler (links) mit Hrn. Dr. Sascha Lay nach der Preisverleihung |
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Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis für M.Sc. Christiane OlryAm 7.11.2006 wurde der Preis der Dr. Klaus Seppeler Stiftung an Frau M.Sc. Christiane Olry (FH-SWF, Iserlohn) und Hrn. Dipl.-Ing. Jens Lehman (FH Berlin) verliehen.Fr. Olry erhielt den Preis für ihre Untersuchungen über die Korrosionsverhältnisse unter Ablagerungen in Süß- und Leangas-Nasstransportleitungen. Sie wies nach, dass die Korrosion unter Ablagerungen mit der im Arbeitskreis von Prof. Schmitt, Iserlohn, entwickelten Stromrausch-Diagnostik CoulCount® einfach und in Echtzeit verfolgt werden kann. Weiterhin realisierte sie erstmals Massenverlustmessungen durch Anwendung der topographischen Füllmengenermittlung. Hiermit konnte sie Rauschmessergebnisse erstmals mit echten Korrosionsdaten vergleichen und bewerten. Frau Olry ist die erste Absolventin des neuen Master-Studienganges Corrosion Protection Technology. Herr Lehmann wurde für seine Diplomarbeit mit dem Thema ‚Modellierung des Schadensfortschritts bei der Korrosion von Stahl in Beton’, die er an der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) in der Fachgruppe „Korrosion und Korrosionsschutz“ durchführte, gewürdigt. Seine Arbeit stellt einen erheblichen Fortschritt bei der Ermittlung von realen Korrosionsraten von Bewehrungsstahl in depassivierender Umgebung dar; d.h. wenn es durch den Eintrag von Chloriden in den Beton zu aktiver Korrosion des Stahles kommt. Rechts: Fr. Christiane Olry nach der Preisverleihung neben Hrn. Kai Seppeler (mitte) und Hrn. Jens Lehmann |
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Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis für Dipl.-Ing. Ann-Kristin LiebscherAm 25.10.2005 wurde Fr. Dipl.-Ing. Ann-Kristin Liebscher für ihre Diplomarbeit über Verzinkungen mit anschließender Beschichtung mit dem erstmals verliehenen Preis der Dr. Klaus Seppeler Stiftung ausgezeichnet. Frau Liebscher hat ihre Arbeit am Institut für Korrosionsschutz, Dresden unter der Betreuung von Dr. Andreas Schütz angefertigt und an der TU Bergakademie Freiberg verteidigt. Rechts: Frau Dipl.-Ing. Ann-Kristin Liebscher bei der Verleihung. Links Herr Kai Seppeler, rechts Dr. Andreas Schütz und Prof. Bernd Isecke |
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Rahmel-Schwenk-Medaille
| Die Rahmel-Schwenk-Medaille der GfKORR wird seit dem Jahr 2000 an herausragende Persönlichkeiten aus Forschung und Industrie verliehen, die sich in besonderer Weise um die wissenschaftliche Förderung der Erforschung und Verbreitung des Wissens um Korrosion und Korrosionsschutz verdient gemacht haben. Namensgeber der Medaille sind Prof. Dr. Alfred Rahmel und Prof. Dr. Wilhelm Schwenk, die wegweisende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Hochtemperaturkorrosion und der elektrolytischen Korrosion geleistet haben. | ||
| Auf der Mitgliederversammlung 2005 der GfKORR wurde Prof. Günter Schmitt, Iserlohn, ehemals Vorsitzender der GfKORR, mit der Rahmel-Schwenk-Medaille geehrt. Prof. Isecke würdigte in seiner Laudatio seine herausragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet der elektrolytischen Korrosion, seine Verdienste um die Erweiterung und Verbreitung des Wissens über Korrosion und Korrosionsschutz im Rahmen seiner Lehrtätigkeit sowie sein langjähriges erfolgreiches Wirken als Vorsitzender der AGK und des VDKORR und insbesondere sein richtungweisendes und nachhaltiges Engagement bei der Gründung und Leitung der GfKORR, die ihm wesentliche Impulse auf dem Weg zu nationaler und internationaler Anerkennung zu verdanken hat. |
Prof. Schmitt (links) erhält die Rahmel-Schwenk-Medaille und die Urkunde aus den Händen von dem GfKORR-Vorsitzenden Prof. Isecke |
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Weitere Preisträger der Rahmel-Schwenk-Medaille sind: Dr. Ubbo Gramberg, Leverkusen (2002) Prof. Michael Schütze, Aschaffenburg (2000) |
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Ehrenmitgliedschaft der GfKORR
| Die Ehrenmitgliedschaft ist die höchste von der GfKORR vergebene Auszeichnung und wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise sowohl um die Korrosionsforschung als auch um die Entwicklung der GfKORR verdient gemacht haben. | |
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Ehrenmitglieder der GfKORR sind: Prof. Günter Schmitt, Iserlohn (2007) Prof. Ulf Nürnberger, Stuttgart (2007) Prof. Ewald Heitz, Kelkheim (2004) Dr. Otto von Franqué, Berlin (2001) Prof. Gerhard Kreysa, Frankfurt am Main (2001) Dr. Carl-Ludwig Kruse, Dortmund (2000) Ing. Werner Friehe, Duisburg (1999) Prof. Alfred Rahmel, Frankfurt am Main (1999) Prof. Wilhelm Schwenk, Duisburg (1999) |
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