Aktuelles
GfKORR-Jahrestagung 'Hochfeste Werkstoffe - Chancen und Risiken' 3.-4. November 2009, Frankfurt
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In allen industriellen Anwendungen bildet die Festigkeit des Werkstoffs ein ausschlaggebendes Kriterium bei der
Werkstoffauswahl. Höhere Festigkeiten
sind für den Konstrukteur besonders profitabel, da sie zu einer
Materialeinsparung führen und Leichtbauweisen ermöglichen. In den letzten Jahren hat sich, initiiert durch Forschung und Entwicklung, in allen Werkstoffgruppen ein sehr stark erweitertes Angebot an höher- oder hochfesten Werkstoffen ergeben. Den prinzipiellen Vorteilen höherfester Werkstoffe und insbesondere deren Ausnutzung bis zu Belastungen kurz unterhalb der 0,2 Dehngrenze stehen allerdings auch Risiken gegenüber, da fast alle hochfesten Werkstoffe in der Kombination aus höchster mechanischer Belastung und Umgebungsbedingungen ein Potenzial zur Risseinleitung und schnellen Ausbreitung von Rissen besitzen. Besondere Bedeutung besitzt deshalb die Beantwortung der Frage, ob beim Einsatz dieser Werkstoffe Bedingungen auftreten können, die zum rissbedingten Versagen durch Spannungskorrosion oder Wasserstoffversprödung führen. In den Vorträgen der GfKorr-Jahrestagung werden umfassend die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der hochfesten Werkstoffe dargestellt, wobei der Fokus auf allen metallischen Werkstoffen liegt. Darüber hinaus werden für den jeweiligen Werkstoff unter spezifischen Einsatzbedingungen die Risikopotentiale und Grenzbedingungen für korrosionsbedingte Einschränkungen in der Nutzung vorgestellt. Aus diesen Informationen kann der Planer und Konstrukteur angemessene Entscheidungen für den sicheren Betrieb von Anlagen, Bauteilen und Geräten treffen und damit das Ausfallrisiko während der Nutzung minimieren. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen '. |
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Seminar 'Metall oder Kunststoff... unterschiedliche Konzepte - gleichwertige Ergebnisse', 18.-19. Juni 2009, Frankfurt
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Bei der Planung von Anlagen in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie gibt es Anlagenkomponenten,
bei denen die Antwort auf die Frage nach dem einzusetzenden Werkstoff durch die spezifischen Prozessbedingu
ngen schon quasi vorgegeben ist.
Bei gemäßigten Temperaturen und Drücken ergeben sich jedoch z.B. bei Rohrleitungen und Behältern durchaus
Alternativen hinsichtlich der einzusetzenden Werkstoffe. Und damit beginnt die Qual der Wahl... In vielen Fällen ist eine Entscheidung zwischen Stahl, Kunststoff oder auch emaillierten Apparaten zu fällen, wobe i der insgesamt wirtschaftlicheren Alternative der Vorzug gegeben wird. Um zu dieser Entscheidung zu kommen, sind eine Vielzahl an Aspekten zu berücksichtigen und Fragen zu klären wie Medienbeständigkeit, Standzeiten, Konstruktion, Fügeverfahren, Verbindungen zu anderen Werkstoffen, Verfügbarkeit, Reparaturfreundlichkeit, Recyclingfähigkeit u.v.a. Dieses Seminar soll dazu dienen, die vielen unterschiedlichen Erfahrungen auf Seiten der Betreiber, der Anlagen planer und -bauer zusammenzutragen, um die o.g. Aspekte zu diskutieren und möglichst belastbare Kriterien zu identifizieren, die als Entscheidungshilfe bei der Werkstoffwahl dienen können. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ' . |
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3-Länder-Korrosionstagung 2009: 'Nichtrostender Stahl - Reinigen, Beizen, Passivieren, Korrosionsschutz Optimieren!', 20.-21. April 2009, Basel
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Nichtrostende Stähle werden heute in allen Lebens- und Arbeitsbereichen eingesetzt.
Ihre hervorragende Beständigkeit basiert auf ihrer Passivschicht.
Die Oberfläche dieser Stähle und speziell die Entstehung und Charakterisierung der Passivschicht war Gegenstand
der 3-Länder-Korrosionstagung 2008 in Wien. In den Diskussionen der Referate tauchten immer wieder zusätzli
che Fragen in Richtung der praktischen Umsetzung der Erkenntnisse auf.
Diese Tagung soll nun speziell auf die Anforderungen und Behandlungsmethoden nichtrostender technischer
Oberflächen eingehen. Ziel ist es, den Anwendern von Teilen und Apparaten aus nichtrostendem Stahl die ab-
schliessenden Oberflächenbehandlungsverfahren näher zu bringen, Normen und Spezifikationen dazu zu erläu
tern. Die Erkenntnisse daraus sollen falsche Anwendungen und daraus resultierende Schäden verhindern helfen.
Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen '. Ein Tagungsband (129 S. / 40 €) kann über die Geschäftstelle bezogen werden. |
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GfKORR-Seminar 'Temporärer Korrosionsschutz – Grundlagen und Anwendungsbeispiele', 2. Dezember 2008, Frankfurt
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Deutschland gilt als Export-Weltmeister. Dies bedeutet, dass Geräte, Fahrzeuge, Bauteile, Halbzeuge etc. teilweise lange Transportwege bis zu ihrem Einsatzort zurücklegen müssen. Die klimatischen Bedingungen bis dahin sind häufig rau und erfordern eine sach- und fachgerechte Verpackung. Wesentlicher Gesichtspunkt dabei ist es, einen temporären Korrosionsschutz zu gewährleisten, der für die einwandfreie Auslieferung sorgt. Darüber hinaus werden Bauteile z.B. in Industrieanlagen oder Kraftwerken korrosionsgeschützt eingelagert, um dann bei Störungen sofort die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Temporärer Korrosionsschutz stellt daher ein wichtiges Aufgabenfeld für die Industrie dar. Das Seminar sollte dazu dienen, die Grundlagen und verschiedenen Methoden darzustellen und deren Einsatzmöglichkeiten zu erläutern. Daran anschließend wurden aktuelle Beispiele aus der Praxis dargestellt, um die Anwendungsmöglichkeiten zu illustrieren. |
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GfKORR-Seminar 'Korrosionsschutzbeschichtungen von Lager- und Prozessbehältern sowie Anlagen im Wasserbau - von der Planung bis zur Abnahme', 17.-18. November 2008, Frankfurt
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Beschichtungen in Tanks und Behältern sowie von Wasserbauobjekten müssen besonderen chemischen und wässrigen Belastungen standhalten. Je nach Art des Lagergutes (Chemikalien, Mineralöle, Produkte der Nahrungs- und Futtermittelindustrie, Trink- und Abwasser) bzw. der wasserseitigen Belastung (Süß-, Brack- und Salzwasser) ist die Auswahl von geeigneten und beständigen Beschichtungssystemen zu treffen. Um einen langzeitigen Korrosionsschutz zu gewährleisten ist neben der Materialauswahl, die system- und fachgerechte Verarbeitung (konstruktive Gestaltung, Oberflächenvorbereitung und Applikation) von großer Bedeutung. Eine derartige Beschichtung kann im laufenden Betrieb in der Regel nicht auf mögliche Schäden beobachtet werden. Beschichtungsfehler etc. führen somit im Laufe der Zeit zu erheblichen Korrosionsschäden, welche im Extremfall zum Durchbruch der Wandung eines Tanks oder einer Stahlkonstruktion führt. Eine Reparatur des Korrosionsschadens und der defekten Beschichtung ist mit sehr hohem Aufwand und umfangreichen logistischen Maßnahmen möglich. Durch die Auswahl eines geeigneten Beschichtungssystems, dessen fachgerechte Verarbeitung und einer sachkundigen Qualitätssicherung können derartige Schadensereignisse mit langen Stillstands- und Ausfallzeiten erfolgreich verringert bzw. vermieden werden. Diese Fachveranstaltung sollte den Teilnehmern einen Überblick über die projektspezifischen Beschichtungsstoffe und -verfahren geben und alle Aspekte einer fachgerechten Beschichtung von deren Planung und Qualitätssicherung bis zur Abnahme aufzeigen. Da der überwiegende Teil späterer Beschichtungsschäden auf eine mangelhafte Verarbeitung zurückzuführen ist, wurden Ausführungsüberwachung und Maßnahmen zur Fehlervermeidung besonders intensiv behandelt. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen '. Die Seminarunterlagen (35.- €) können über die Geschäftstelle bezogen werden. |
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Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis für Dipl.-Ing. Christian Klesen
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Schon traditionsgemäß konnte dank des vorbildlichen Engagements der Dr. Klaus Seppeler Stiftung auch auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der GfKORR ein Nachwuchspreis an hervorragende junge Wissenschaftler auf dem Gebiet der Korrosionsforschung vergeben werden. Am 11. November 2008 wurde Dipl.-Ing. Christian Klesen für seine Arbeit zum Thema ’Untersuchungen zur interkristallienen Korrosionsanfälligkeit an Chrom-Nickel-Stählem mit dem mobilen elektrochemischen Reaktivierungstest (ERT)’ geehrt, die er an der RWTH Aachen unter der Leitung von Prof. Wolfgang Bleck durchgeführt hat. Ein austenitischer sowie ein Duplexstahl wurden im Hinblick auf ihre Neigung zur interkristallinen Korrosion untersucht, wobei es erstmals gelungen ist, einen Duplexwerkstoff mit Hilfe des mobilen ERT-Systems zu charakterisieren. Es wurde deutlich, dass die Oberflächenvorbehandlung einen entscheidenden Einfluss auf die Messwerte und deren Genauigkeit hat. Im Anschluss an die von Hrn. Kai Seppeler vorgenommene Ehrung erläuterte Hr. Klesen seine Arbeiten in einem sehr anschaulichen und gleichermaßen detailreichen Vortrag. Rechts: Hr. Kai Seppeler mit Hrn. Dipl.-Ing. Christian Klesen bei der Preisverleihung |
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GfKORR-Jahrestagung 'Instandhaltung und Korrosionsschutz: Zwei Welten - Ein Ziel ?', 11.-12. November 2008, Frankfurt
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Keine Nutzung ohne Abnutzung – eine wissenschaftliche Tatsache, die auf der Managementebene produzierender Unternehmen auch heute noch viel zu wenig Beachtung findet. Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Produktionsanlagen sind für den Unternehmenserfolg jedoch genauso entscheidend wie Wirtschaftlichkeit und Qualität von Prozessen und Produkten. Hierbei spielt die Beherrschung der Abnutzungsprozesse zur Sicherung der Prozessstabilität eine entscheidende Rolle. Korrosion ist unbestritten einer dieser Abnutzungsvorgänge; dennoch wird das Thema Korrosion und Korrosionsschutz üblicherweise nicht in das Tagesgeschäft der Instandhalter integriert. Und genau hier liegt das Problem – die traditionelle Sichtweise der Instandhaltung als Kostenfaktor oder Feuerwehr bei Produktionsausfällen muss abgelöst werden. Sie muss genauso wie Korrosion und Korrosionsschutz als integraler Bestandteil der Wertschöpfungskette und strategischer Erfolgsfaktor im Unternehmen betrachtet werden. Fehlendes Grundverständnis für den Einfluss des Korrosionsschutzes und der Instandhaltung auf die Lebenszykluskosten technischer Systeme macht die gemeinsame Betrachtung dieser zwei Welten umso dringlicher. Die GfKORR hatte sich mit dieser Jahrestagung einerseits das Ziel gesetzt, die unverkennbaren Gemeinsamkeiten der Welten des Korrosionsschutzes und der Instandhaltung darzustellen. Andererseits sollten den Verantwortlichen in Unternehmen Ziele, Strategien und Entwicklungen aufgezeigt werden, Produktivitätsverluste und Folgekosten durch ungeplante Ausfälle und Folgeschäden zu vermeiden. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', der Tagungsband ist über die Geschäftsstelle erhältlich (20.- €). |
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Schadensatlas-Projekt des GfKORR-Arbeitskreises 'Schadensuntersuchung'
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Der GfKORR-Arbeitskreis 'Schadensuntersuchung' arbeitet an einer systematischen Darstellung von Korrosionsschadensfällen, die anhand von zahlreichen Praxisbeispielen von den korrosionschemischen Hintergründen über Untersuchungen zur korrekten Identifikation der Schadensmechanismen bis hin zu möglichen Abhilfemaßnahmen ausführlich behandelt werden. Gesucht werden noch anschauliche Beispiele von Korrosionsschadensfällen. Wenn Sie Korrosionsschäden untersucht haben und uns diese in selbstvertändlich anonymisierter Form zur Aufnahme in den Schadensatlas zur Verfügung stellen könnten, wären wir Ihnen für die Unterstützung dieses Projekts sehr dankbar. Weitere Informationen sowie ein Eingabeformular für Ihre Beiträge finden Sie unter http://www.corrosion-failures.com . |
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3-Länder-Korrosionstagung 2008: 'Korrosionsverhalten von Werkstoffen - auf die Oberfläche kommt es an', 24.-25. April 2008, Wien
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Nichtrostende Stähle (NIRO) werden seit rund 100 Jahren als Werkstoffe eingesetzt. Waren es früher vornehmlich speziellere Anwendungen in korrosiver Umgebung, so haben sich in den letzten Jahren die Anwendungsgebiete deutlich erweitert und NIRO ist zu einem universellen Standardwerkstoff geworden. Geschätzt wird vor allem die namentlich sehr gute Korrosionsbeständigkeit in vielen Medien, was auch die Nutzung der blanken Metalloberfläche erlaubt. Dieses gute Verhalten basiert allerdings keineswegs auf der Reaktionsträgheit der Legierung, sondern vielmehr auf der sehr raschen Ausbildung einer Passivschicht. Für die Korrosionsbeständigkeit eines Bauteils kommt daher dem optimal passiven Oberflächenzustand ganz entscheidende Bedeutung zu. Wie die Erfahrungen zeigen, wird diesem Umstand in der Praxis allerdings oft nur ungenügend Rechnung getragen. Korrosionsbedingte Schäden, von Verfärbungen bis hin zu Lochkorrosion, werden fallweise auch in nur wenig korrosiver Umgebung beobachtet. Diese Tagung widmete sich daher speziell dem Aspekt der Oberfläche von NIRO. Das Wesen der Passivität, die korrosionstechnischen Auswirkungen unterschiedlicher Fertigungs-, Füge- und Oberflächenbehandlungsverfahren wurden erläutert und verschiedene Untersuchungsmethoden zur Charakterisierung dieser Eigenschaft vorgestellt. Ziel war die Vermittlung des Wissens um die speziellen Anforderungen im praktischen Umgang mit diesen Werkstoffen und damit die Verringerung des Risikos unerfreulicher Überraschungen in der Anwendung. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen '. Ein Tagungsband (135 S. / 40 €) kann über die Geschäftstelle bezogen werden. |
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Korrosionsschutz in der maritimen Technik, 23.-24. Januar 2008, Hamburg
| Die nunmehr 7. Tagung in dieser Veranstaltungesreihe stellte aktuelle Entwicklungen hinsichtlich neuer Regelungen und deren praktischer Bedeutung bei IMO, IACS sowie DIN-EN vor, widmete sich dem Einfluss der Untergrundvorbereitung sowie der Auswahl der Beschichtungssysteme auf die Korrosionsschutzwirkung, behandelte Konzepte des kathodischen Korrosionsschutzes und ließ darüberhinaus Raum für Diskussionen für alle praktischen Aspekte des Korrosionsschutzes im Bereich der maritimen Technik. Das Vortragsprogramm wurde von namhaften Referenten aus Industrie und Forschung gestaltet und durch eine Firmenpräsentation ergänzt. Am Nachmittag des ersten Tages fand eine Besichtigung der Instandhaltungsbetriebe der Hamburger Hochbahn statt. Das Veranstaltungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', ein Tagungsband (120 S.) ist über die Geschäftsstelle erhältlich. | |
Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis für Dr.-Ing. Sascha Lay
| Dank des vorbildlichen Engagements der Dr. Klaus Seppeler Stiftung erfolgt jährlich im Rahmen der GfKORR-Mitgliederversammlung die Vergabe eines Preises für hervorragende Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Korrosionsforschung. Auf der Mitgliederversammlung am 12. November 2007 wurde Dr.-Ing. Sascha Lay für seine Dissertation zum Thema ’Abschätzung der Wahrscheinlichkeit tausalzinduzierter Bewehrungskorrosion – Baustein eines Systems zum Lebenszyklusmanagement von Stahlbetonbauwerken’ geehrt. Die an der TU München unter der Leitung von Prof. Peter Schießl durchgeführte Arbeit beschreibt die Modellierung des Eindringens und der Verteilung von Chloriden im Beton und die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Bewehrungskorrosion in Abhängigkeit vom Alter des Bauwerks, wodurch eine Vorhersage der notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen ermöglicht wird. Das Modell konnte anhand umfangreichen Datenmaterials aus der Überwachung diverser Brückenbauwerke validiert werden. Im Anschluss an die von Hrn. Kai Seppeler vorgenommene Ehrung erläuterte Hr. Lay seine Arbeiten in einem sehr anschaulichen und gleichermaßen detailreichen Vortrag. |
Hr. Kai Seppeler (links) mit Hrn. Dr. Sascha Lay nach der Preisverleihung |
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Neue EFC Working Party zur Korrosion in Trinkwasserinstallationen
| Auf Initiative der GfKORR wurde eine neue EFC-Working Party zum Thema ’Corrosion and Corrosion Protection of Drinking Water Installations’ ins Leben gerufen. Ein entsprechender Workshop mit anschließender Gründungssitzung wurde während der EUROCORR 2007 in Freiburg durchgeführt. Die offizielle Anerkennung als EFC-Working Party wird auf der Generalversammlung der EFC anlässlich der EUROCORR 2008 in Edinburgh erfolgen. Zum Leiter der Working Party wurde Dr. Wilhelm Erning von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin gewählt. Weitere Informationen unter www.efcweb.org . | |
EUROCORR 2007 - The European Corrosion Congress
| Die EUROCORR, der jährliche Korrosionskongress der EFC fand in im Herbst 2007 mit großem Erfolg in Deutschland statt und wurde gemeinsam von der DECHEMA und der GfKORR organisiert. Zu der Veranstaltung vom 9. bis 13. September 2007 im Konzerthaus in Freiburg/Br. kamen 670 Teilnehmer aus 57 Ländern, es wurden 292 Vorträge gehalten und 172 Poster ausgestellt. An der Firmenpräsentation nahmen 20 Unternehmen und Vereinigungen teil. Die GfKORR war an einem Gemeinschaftsstand zusammen mit DECHEMA, EFC, NACE und WCO beteiligt. Weitere Informationen unter www.eurocorr.org . | |
KKF-Kolloquium 2007 'Forschung für die Praxis: Nachhaltige Oberflächenschutzkonzepte - Innovative Entwicklungen', 20. Juni 2007, Düsseldorf
| Unter diesem Motto fand am 20. Juni im Stahlzentrum in Düsseldorf das 4. Kolloquium der Reihe ’Gemeinsame Forschung im Korrosionsschutz’ des Kuratoriums Korrosionsforschung statt. Zu den Themen Korrosionsschutz durch Beschichtungen und Überzüge oder kathodischen Schutz, den Eigenschaften der Schutzsysteme sowie zu besonderen Aspekten und Problemstellungen, die aus weiteren Verarbeitungsschritten resultieren, wurden Ergebnisse aus hochaktuellen Forschungsprojekten vorgestellt, die über die AiF – Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. aus Mitteln des BMWA gefördert werden. Dieser Förderrahmen garantiert einen hohen Anwendungsbezug der Projekte und so sollte mit dieser Veranstaltung, die sich ausdrücklich auch an Industrievertreter wendete, ein Ergebnistransfer in die Praxis stimuliert werden. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', ein Tagungsband (110 S.) ist zum Preis von 35.- € bei der GfKORR-Geschäftsstelle erhältlich. | |
GfKORR-Seminar 'Beschichtung elektronischer Baugruppen', 21. Juni 2007, Berlin
| Die Zahl der eingesetzten elektronischen Baugruppen insbesondere in Kraftfahrzeugen, Telekommunikationsgeräten, Flugzeugen und in der Haustechnik steigt beständig. Die Zuverlässigkeit vieler Produkte und Geräte ist wesentlich durch die Funktionssicherheit dieser elektronischen Baugruppen bestimmt, die immer häufiger extremen klimatischen Umgebungseinflüssen wie hohen Temperaturen, Feuchtigkeit und Schadgasen ausgesetzt sind. Durch elektrochemische Migration und korrosionsinduzierte Kriechströme kann es zu Fehlfunktionen oder Funktionsausfällen kommen. Vor dem Hintergrund langjähriger Garantieforderungen und einer weltweiten Vermarktung ist eine Sicherung der Zuverlässigkeit elektronischer Produkte von großer Bedeutung. Die Beschichtung von elektronischen Baugruppen ist eine wichtige Maßnahme, korrosionsbedingte Fehlfunktionen zu vermeiden und somit eine Steigerung der Zuverlässigkeit und der Lebensdauer von Geräten zu erreichen. Anerkannte Experten aus Industrie und Forschung referierten am 21. Juni 2007 in Berlin zu diesem Thema. Das Seminarprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen '. | |
3-Länder-Korrosionstagung 2007: 'Befestigungsmittel im Hochbau - Korrosionsprobleme und Abhilfemaßnahmen', 18.-19. April 2007, Stuttgart
| Ein zunehmender Druck, Bauabläufe zu optimieren und die Produktivität auf Baustellen zu erhöhen, hat in den beiden letzten Jahrzehnten zu einer rasanten Verbreitung der Befestigungstechnik im Bauwesen geführt. Innovative, flexible und einfach montierbare Befestigungsmittel aus neuen Werkstoffen für die Einleitung hoher und konzentrierter Lasten in Bauwerke aus Beton und Mauerwerk stehen für die sichere und wirtschaftliche Lösung von Befestigungsaufgaben zur Verfügung. Der optimale Einsatz der Befestigungsmittel erfordert von den Planern und Anwendern, insbesondere im Hinblick auf die Dauerhaftigkeit, jedoch immer mehr Spezialwissen. Ein stetig wachsendes Angebot erschwert eine sachgerechte Auswahl: Einerseits ist nicht nur eine Berücksichtigung der unterschiedlichen Lasten am Bauwerk notwendig, auch der Korrosionsschutz muss auf zu erwartende, oft unübersichtliche korrosive Einflüsse abgestellt sein. Um den Einsatz von Befestigungsmitteln aus korrosionstechnischer Sicht zu optimieren und Schäden zu vermeiden, sind besondere Kenntnisse zum Verhalten der verwendeten Baumetalle und Schutzsysteme unter den zu erwartenden realistischen Umgebungsbedingungen erforderlich, also beispielsweise vor und hinter einer von außen bewitterten hinterlüfteten Außenwandbekleidung. Die Vorträge haben den gegenwärtigen Stand der Erkenntnisse so aufbereitet wiedergeben, dass auch dem nicht mit dem Fachwissen "Korrosion“ vertrauten Anwender ein kritischer Umgang mit diesem Sachgebiet ermöglicht wurde. Eine begleitende Firmenpräsentation namhafter Hersteller von Befestigungsmitteln rundete die Veranstaltung ab. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', ein Tagungsband (130 S.) ist zum Preis von 35.- € bei der GfKORR-Geschäftsstelle erhältlich. | |
GfKORR-Seminar 'Innenbeschichtung von Tankanlagen, Behältern und Rohrleitungen', 21.-22. November 2006
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Beschichtungen in Tanks und Behältern haben eine zentrale Bedeutung in mehrfacher Hinsicht. Zum einen sollen sie das Lagergut vor Verunreinigungen bewahren, zum anderen müssen die Behälterwände vor Korrosion durch das Lagergut geschützt werden. Gerade letzteres ist von besonderer Wichtigkeit, wenn es sich um gesundheits- und umweltgefährdende Flüssigkeiten handelt. Eine zuverlässige Innenbeschichtung ist auch vor dem Hintergrund der schwierigen Überwachung und Reparatur im laufenden Betrieb zwingend notwendig. Durch die Auswahl eines geeigneten Beschichtungssystems und dessen fachgerechte Verarbei-tung können kostspielige Schadensereignisse mit langen Stillstandszeiten und hohem Sanierungsaufwand erfolgreich vermieden werden. Im Rahmen des Seminars wurden alle Aspekte einer fachgerechten Beschichtung von der Auswahl der Beschichtungsstoffe und der Applikationsverfahren über die Planung, Qualitätssicherung und Ausführung der Applikation bis zur Abnahme vorgestellt. Da der überwiegende Teil späterer Beschichtungsschäden auf eine mangelhafte Verarbeitung zurückzuführen ist, wurden Ausführungsüberwachung und Maßnahmen zur Fehlervermeidung besonders intensiv behandelt. Das Seminarprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', Tagungsunterlagen sind zum Preis von 35.- € bei der GfKORR-Geschäftsstelle erhältlich. |
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GfKORR-Jahrestagung zum Thema 'Erhalt von technischen und musealen Kulturgütern' fand am 7. und 8. November 2006 in Frankfurt in Kooperation mit dem VDR - Verband der Restauratoren statt
| Historische Bauten, Maschinen und Gebrauchsgegenstände stellen als Zeugnisse unserer Zivilisation und Kultur einen hohen geschichtlichen Wert dar. Ihre Erhaltung im authentischen Zustand, der diese als Sachzeugen der Geschichte präsentiert, ist eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe. Der Schutz vor Korrosion unterscheidet sich in seinen Anforderungen teilweise erheblich von den herkömmlichen Korrosionsschutzmaßnahmen, da das Kulturgut in seiner geschichtlichen Ausprägung bewahrt werden muss. Bauwerke wie etwa Bahnhofshallen oder Brücken müssen für den Alltagsbetrieb tauglich sein und sollen in ihrer ursprünglichen Konstruktion erhalten und vor Korrosion geschützt werden. Hier besteht das Problem, dass eine korrosionsschutzgerechte Konstruktion oft nicht gegeben ist. Bei historischen Maschinen ist häufig der Erhalt des Status Quo zum Zeitpunkt der Außerbetriebnahme gewünscht, d.h. Gebrauchsspuren, Abnutzungserscheinungen und mitunter sogar auch ein gewisses Stadium der Korrosion sollen konserviert und vor weiterer Korrosion geschützt werden. Zusätzlich ist der Restaurator und Korrosionsschützer mit nicht alltäglichen Korrosionsmechanismen konfrontiert. Zu diesen Themen hat die ’Arbeitsgemeinschaft der Restauratoren’, der 1993 gegründete Gemeinschaftsarbeitskreis von GfKORR und VDR (Verband der Restauratoren), ein interessantes Programm zusammengestellt, dass die breit gefächerte Thematik anhand von Praxisbeispielen vorstellt. Das Vortragsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', ein Tagungsband ist zum Preis von 35.- € bei der GfKORR-Geschäftsstelle erhältlich. | |
Neu: Das Forum zur Korrosion ... hier geht es zum Forum ...
| hier können Sie Ihre Fragen zur Korrosion auf einem Forum zur Diskussion stellen oder selber über Ihre Erfahrungen bei der Lösung von Korrosionsproblemen berichten. Das Forum wird auf dem Portal 'Korrosion-online' von der Fa. Technik und Medien gemeinsam mit der GfKORR e.V. unterhalten. Moderiert wird es von GfKORR-Mitgliedern. | |
Thermisch gespritzte Oberflächenbeschichtungen zum Korrosionsschutz
| Durch thermische Spritzverfahren lassen sich metallische Korrosionsschutzschichten für eine Vielzahl von Anwendungen herstellen. Nahezu alle Werkstoffe können als Schichtwerkstoff bzw. als Substrat angewendet werden. Im Vergleich zu anderen Verfahren zur Herstellung metallischer Überzüge wie etwa Schmelztauchverfahren oder auch das Auftragschweißen bleibt die thermische Belastung des Substrats gering. Thermisch gespritzte Korrosionsschutzschichten können für den Schutz vor atmosphärischer Korrosion, für Hochtemperaturanwendungen und für Anwendungen mit zusätzlicher erosiver Belastung maßgeschneidert werden. Zu diesen Themen referierten Fachleute aus Forschung und Praxis am 13. Juni in Aachen am Zentrum für metallische Bauweisen. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', ein ausführlicher Tagungsband (70 S. / 30 EUR) ist bei der Geschäftsstelle erhältlich. | |
3-Länder-Korrosionstagung 2006: 'Korrosion im Bauwesen - Neubau oder sachgerechte Instandsetzung ?'
| Häuser und Gebäude stellen einen erheblichen Wert unserer Wirtschaft dar und sind seit Jahrtausenden der zentrale Lebensraum des Menschen in unseren Breiten – privat und beruflich. Metallische Werkstoffe, Beton und Kunststoffe werden sowohl im Bereich der Gebäudehülle als auch in der Gebäudetechnik seit jeher mit großem Erfolg eingesetzt. In den letzten Jahren hat neben der Erstellung von neuen Gebäuden die Altbausanierung und Umnutzung alter Gebäude einen immer wichtigeren Stellenwert in der Bauwirtschaft eingenommen. Dadurch sind neue Herausforderungen an die Werkstoffwahl und -verarbeitung entstanden. Auf der 3-Länder-Korrosionstagung am 27. und 28. April 2006 in Zürich wurden die einzelnen Funktionsfelder im Gebäudeinnern (Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen, Schwimmhallen, abgehängte Decken) und am Gebäudeäußeren (Gebäudehülle, vorgehängte Fassaden, Balkone) in korrosionschemischer Hinsicht betrachtet und die potentiellen Fehlerquellen und die notwendigen Vermeidungsstrategien für zukünftige Fehler aufgezeigt. Alles wurde unter dem Aspekt der Instandsetzung, der Sanierbarkeit auch im Hinblick auf eine mögliche Umnutzung betrachtet. Das Tagungsprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', ein ausführlicher Tagungsband (170 S. / 35 EUR) ist bei der Geschäftsstelle erhältlich. | |
'Korrelation von Labortests mit Praxisversuchen im Automobilbereich'
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Anwender von Beschichtungsstoffen stellen immer wieder die gleichen Fragen und Hersteller müssen sie beantworten: Welche Aussagen machen Laborergebnisse über die Leistungsfähigkeit und die Standzeit des Materials in der Praxis? Welche Korrelationen bestehen zwischen Laborprüfungen und Auslagerungen? Gibt es einen 'Umrechnungsfaktor', wenn möglich, für unterschiedliche Einsatzbereiche? Die Automobilindustrie stellt besonders hohe Anforderungen an Qualität und äußeres Erscheinungsbild, lassen diese sich durch Tests ausreichend absichern? Obgleich die Fragen so alt sind wie die Laborprüfverfahren selbst, werden sie immer wieder kontrovers diskutiert. Kein Hersteller von Beschichtungsstoffen kann sich im Rahmen der Entwicklung eine mehrjährige Freibewitterung leisten, sodass er auf die Ergebnisse von Labortests zurückgreifen muss. Also ist man darum bemüht, diese Tests so zu verfeinern, dass die Praxisbedingungen möglichst genau abgebildet werden. Andererseits gibt es in der Praxis unvorhersehbare, unregelmäßige Einflüsse, die sich nicht einfach simulieren lassen. Ein vielbesuchtes Seminar fand hierzu am 15. Februar in Frankfurt statt und leistete einen Beitrag zur Diskussion der genannten Themen und zwar bezogen auf Prüfungen von Beschichtungssystemen, wie sie im Automobilbau zum Einsatz kommen. Experten der Automobilhersteller, aus der Zulieferindustrie, von Hochschulen und Forschungsinstituten berichteten über ihre Erfahrungen. Das Seminarprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ', ein ausführlicher Tagungsband mit zahlreichen Abbildungen (135 S. / 35 EUR) ist bei der Geschäftsstelle erhältlich. |
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GfKORR-Seminar 'Corrosion monitoring - entdecke die Möglichkeiten'
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Die Zustandsüberwachung von Anlagen ist eine wichtige Voraussetzung für einen sicheren und zuverlässigen Anlagenbetrieb. Besondes bei Prozessen mit aggressiven Medien gehört hierzu eine Kontrolle der Korrosionsschutzmaßnahmen. Hierbei können physikalische Methoden und elektrochemische Methoden eingesetzt werden, die diskontinuierlich oder kontinuierlich Aussagen über den Zustand der eingesetzten Werkstoffe liefern. Auf diese Weise können kritische Werkstoffschädigungen vermieden bzw. rechtzeitig erkannt werden, um Gegenmaßnahmen einzuleiten. Anerkannte Experten aus Forschung und Praxis haben über Erfahrungen, Methoden, bewährte und neue Verfahren im Rahmen eines Seminars am 21. Februar berichtet. Das Seminarprogramm findet sich unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen '. |
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NEU: Richtlinien zur Korrosionsschutzgerechten Konstruktion auf CD-Rom
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Um Anlagen und Komponenten vor Korrosion zu schützen, reicht es nicht aus, lediglich einen korrosionsbeständigen Werkstoff auszuwählen. Wichtig ist es außerdem, die Konstruktion so zu gestalten, daß keine die Korrosion begünstigende Bedingungen auftreten. In über 100 Kapiteln beschreibt der Leitfaden 'Korrosionsschutzgerechte Konstruktion' mit anschaulichen Beispielen, wie mit Hilfe konstruktiver Maßnahmen Korrosionsprobleme vermieden werden können. Die grafische Benutzeroberfläche erlaubt intuitives Navigieren durch die umfangreiche Datenbank. Durch die integrierte Suchfunktion, die Schlagwortsuche und die Vernetzung der Kapitel untereinander steht die benötigte Information schnell zur Verfügung. Damit ist der Leitfaden 'Korrosionsschutzgerechte Konstruktion' das ideale Werkzeug für Ingenieure und Konstrukteure in nahezu allen technischen Bereichen (erhältlich bei der Hauptgeschäftsstelle, 148.- EUR). |
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NEU: Leitfaden zur Beschichtung elektronischer Baugruppen
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Korrosionsbedingte Fehlfunktionen vermindern die Zuverlässigkeit und Lebensdauer elektronischer Baugruppen. Durch Umwelteinflüsse hervorgerufenene elektrochemische Migration und korrosionsinduzierte Kriechströme sind verantwortlich für diese Fehlfunktionen. Vor dem Hintergrund hoher Sicherheitsanforderungen, langer Garantieforderungen und einer weltweiten Vermarktung ist eine Sicherung der Zuverlässigkeit elektronischer Produkte von großer Bedeutung. Die Beschichtung von elektronischen Baugruppen ist eine wichtige Maßnahme, um korrosionsbedingte Fehlfunktionen zu vermeiden und eine Steigerung der Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Geräten zu erreichen. Der Leitfaden zur ANWENDUNG und VERARBEITUNG von SCHUTZLACKEN für ELEKTRONISCHE BAUGRUPPEN wurde vom GfKORR-Arbeitskreis 'Korrosionsschutz in der Elektronik und Mikrosystemtechnik' unter der Leitung von Dr. H. Schweigart, O.K. Wack Chemie, Ingolstadt unter Beteiligung ausgewiesener Experten erstellt und ist eine wertvolle Hilfe, wenn Schutzmaßnahmen für elektronische Baugruppen ergriffen werden müssen (erhältlich bei der Hauptgeschäftsstelle, 78.- EUR). |
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Korrosion von Kunststoffen war Thema der Jahrestagung 2005 der GfKORR
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Aus Sicht der Werkstoffe leben wir heute im Kunststoff-Zeitalter: Kunststoffe finden wir als Werkstoffe für Geräte, in Verpackungen, als Innenverkleidungen in Land- und Luftfahrzeugen, als Konstruktions- und Strukturwerkstoffe im Bauwesen, Anlagenbau und in vielen anderen Anwendungen. Kunststoffe sind aus unserem Leben einfach nicht mehr wegzudenken. Normalerweise halten wir Kunststoffe für weitgehend resistent gegen Umgebungseinflüsse, lediglich Abbauerscheinungen z.B. durch UV-Strahlung sind allgemein bekannt. Diese Einschätzung ist wohl auf die in der Regel eher kurzen Einsatzzeiten und die schlechte Abbaubarkeit bei der Deponierung zurückzuführen. Der eigentliche Grund für die Beständigkeit von Kunststoffen ist der Einsatz von stabilisierenden Additiven, welche die Eigenschaften in vielfältiger Weise variieren. So können die Kunststoffe auf die jeweiligen Erfordernisse zugeschnitten werden und beispielsweise in Form von Wasserrohren Einsatzzeiten von 50 Jahren und mehr erreichen. Trotzdem gibt es Einflüsse, welche die Haltbarkeit dieser Werkstoffe und die Funktionssicherheit daraus erzeugter Bauteile begrenzen. Experten aus Forschung und Industrie erläutern an Beispielen aus der Praxis, welchen korrosiven Einflüssen Kunststoffe unterliegen und wie Schädigungen heute untersucht werden. Ein spezielles Augenmerk wird auf den Einsatz von Kunststoffen in Rohrleitungssystemen gelegt, da dabei extrem lange Lebensdauern verlangt werden. Daß Schäden bei nicht sachgerechtem Einsatz von Kunststoffen auftreten können ist klar, aber wer hätte schon erwartet, dass die Apollo-Raumfahrtanzüge auf der Erde Probleme bereiten. Die Strategien zur Vermeidung von Schäden werden laufend weiterentwickelt, so daß der erfolgreiche Einsatz von Kunststoffen nicht dem Zufall überlassen bleibt. Die Tagung fand in Kooperation mit der FGK - Forschungsgesellschaft Kunststoffe, Darmstadt statt. Das Vortragsprogramm ist unter dem Menupunkt ' Veranstaltungen ' einsehbar. Die Langfassungen der Vorträge sind auf CD-Rom bei der Geschäftsstelle erhältlich (35 EUR). |
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Prof. Isecke wurde zum Vorsitzenden der GfKORR gewählt
| Nachdem Prof. Schmitt, langjähriger Vorsitzender der GfKORR und ihrer Vorgängergesellschaften sein Amt auf eigenen Wunsch zur Verfügung gestellt hatte, wurde auf der Vorstandssitzung der GfKORR am 16. Februar im Haus der DECHEMA in Frankfurt am Main Prof. Isecke als neuer Vorsitzender der GfKORR gewählt. Prof. Isecke leitet innerhalb der BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung die Fachgruppe 'Korrosion und Korrosionsschutz' und ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Gremien auf diesem Fachgebiet. Prof. Isecke dankte seinem Vorgänger, Prof. Schmitt, wie auch dem ebenfalls ausgeschiedenen Dr. Stoll für das langjährige erfolgreiche Engagement für die GfKORR. Als stellvertrender Vorsitzender wurde Dipl.-Ing. Günter Franke (Norsk Hydro Magnesiumgesellschaft) wiedergewählt. Als weiterer stellvertretender Vorsitzender wurde Prof. Ralf Feser, FH-Südwestfalen, Iserlohn gewählt. Neben Prof. Feser sind als neue Vorstandsmitglieder Dr. Iris Rommerskirchen, Butting GmbH und Dr. Helmut Schweigart, O.K. Wack Chemie GmbH vertreten. | |
3 - Länder Korrosionstagung 2005: 'Mikrobiell beeinflusste Korrosion - oft unerkannt weil unbekannt ?'
| Zum Thema der mikrobiell beeinflussten Korrosion fand am am 21. April in Wien die die diesjährige 3-Länder Korrosionstagung statt. Das Problem, dass Korrosionsvorgänge durch Mikroorganismen beeinflusst oder sogar erst initiiert werden, hat in der jüngsten Zeit unter dem Kürzel MIC (microbially influenced corrosion) vermehrt breitere Beachtung gefunden. Von diesem Phänomen können alle metallenen, organischen und anorganischen Materialien in allen Anwendungen, die einen Lebensraum für Organismen bilden können, betroffen sein. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die grundlegenden Mechanismen der MIC für die unterschiedlichen Materialklassen vorgestellt und anhand von typischen Schadensfällen belegt. Neben Anwendungen in vornehmlich wässrigen Umgebungen wurden auch Probleme in verschiedenen anderen Bereichen, von der Architektur bis hin zu Kunstdenkmälern vorgestellt. Daraus wurden aktuelle und zukünftige Vermeidungsstrategien abgeleitet. Ausrichter der Tagung waren die TVFA der TU-Wien zusammen mit ASMET und ECHEM sowie der schweizerischen SGO und der GfKORR. Ein ausführlicher Tagungsband (130 S., 35 EUR) ist über die Geschäftsstelle erhältlich. | |
KKF-Kolloquium 2005: Forschung für die Praxis -
Innovativer Korrosionsschutz erhält Bauteile und Anlagen
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Unter diesem Motto fand am 3. März im Stahlzentrum in Düsseldorf das 3. Kolloquium der Reihe ’Gemeinsame Forschung im Korrosionsschutz’ des Kuratoriums Korrosionsforschung statt. Zu den Themen Korrosionsschutz von Magnesiumlegierungen, Funktionalisierung von Oberflächen sowie Charakterisierung von Korrosionsschutzsystemen wurden Ergebnisse aus hochaktuellen Forschungsprojekten, die über die AiF – Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. aus Mitteln des BMWA gefördert werden, vorgestellt. Dieser Förderrahmen garantiert einen hohen Anwendungsbezug der Projekte und so sollte mit dieser Veranstaltung, die sich ausdrücklich an Industrievertreter wendet, auch ein Ergebnistransfer in die Praxis stimuliert werden. Ein Tagungsband (90 S., 30 EUR) ist über die Geschäftsstelle erhältlich. |
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Korrelationen von Labortests mit Praxisbedingungen im schweren Korrosionsschutz
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Anwender von Beschichtungsstoffen werden regelmäßig mit der Frage konfrontiert, welche Aussagen die Laborergebnisse über die Leistungsfähigkeit von Beschichtungssystemen in der Praxis machen, welche Korrelationen bestehen und wie eine Extrapolation auf die geplante Einsatzdauer vorgenommen werden kann. Auf dem GfKORR-Seminar am 14.02.05 in Frankfurt am Main berichteten namhafte Referenten zu diesem Thema. Die Aspekte der Entwicklung und Durchführung von Labortests, der sachgerechten Anwendung von Beschichtungen und von Praxiserfahrungen aus den Bereichen Stahlwasserbau, Stahlhochbau, Brückenbau, Windenergieanlagen, Erdverlegung von Rohren usw. wurden ausführlich diskutiert. Ein Tagungsband (140 S., 35 EUR) ist über die Geschäftsstelle erhältlich. |
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Korrosionsschutz in der maritimen Technik
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Das Spektrum der maritimen Technik reicht von Offshore-Plattformen, Schiffen, Küsten- und Hafenbauwerken bis zu Industrieanlagen, Windenergieanlagen oder Containern. Der Korrosionsschutz spielt hier eine sehr wichtige Rolle, wird jedoch in der Praxis oft vernachlässigt oder mangelhaft ausgeführt. Trotzdem werden lange Lebensdauern, große Wartungsintervalle und hohe Zuverlässigkeit gefordert. Gestiegene Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit sowie Umwelt- und Gesundheitsbestimmungen haben zu entsprechenden Weiterentwicklungen im Bereich der Beschichtungsstoffe geführt. Auch im Bereich des kathodischen Schutzes für Schiffe und Bauwerke sind Weiterentwicklungen erfolgt, die inzwischen ein Monitoring der Schutzfunktion erlauben. Die Diagnostik von Korrosionsschäden kann mit Hilfe moderner Bildverarbeitungssysteme vereinfacht und objektiviert werden, wodurch Wartungs- oder Überholungsintervalle optimiert werden können. Diese Themen wurden auf der 4. Tagung 'Korrosionsschutz in der maritimen Technik' behandelt, die am 19. und 20. Januar 2005 vom Germanischen Lloyd mit der GfKORR, der HTG und der STG veranstaltet wurde. Ein ausführlicher Tagungsband (150 S., 40 EUR) ist über die Geschäftsstelle erhältlich. |
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GfKORR-Jahrestagung 2004 'Korrosionsschutz in der Chemieindustrie - Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit durch richtige Korrosionsschutzstrategien'
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Überall dort, wo chemische Verfahren entwickelt, verbessert oder auch nur betrieben werden, stellt die Lösung werkstofftechnischer und insbesondere korrosionschemischer Probleme bei der Umsetzung chemischer Prozesse in großtechnischen Anlagen und deren Optimierung oft einen entscheidenden Meilenstein dar. Für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb von Anlagen über lange Zeiträume sind eine adäquate Werkstoffauswahl, eine korrosionsschutzgerechte Konstruktion und eine korrekte Verarbeitung die grundlegenden Voraussetzungen. Die in den heutigen Zeiten des starken Wettbewerbsdrucks besondere Herausforderung besteht darin, technische Problemstellungen möglichst kostengünstig zu lösen, ohne den sicheren Anlagenbetrieb zu gefährden. Oftmals entsteht der Konflikt zwischen preisgünstigen Lösungen, deren Langzeitstabilität unsicher ist und technisch anspruchvolleren, langfristig zuverlässigeren Varianten. Hier die technisch notwendige und wirtschaftlich optimale Werkstoffauswahl zu treffen, ist heute die Herausforderung. Gehen doch die Investitions- und damit auch Werkstoffkosten unmittelbar in die Produktkalkulation ein. Die Lösung von Korrosionsproblemen ist dabei nicht nur eine Frage der Werkstoffauswahl, sondern erfordert eine ganzheitliche Betrachtung des Bauteils. Für den in diesem Umfeld tätigen Korrosionsfachmann eine Herausforderung, da es hier darum geht, neben der verfahrenstechnischen Funktion und der sicheren Druckhaltung auch noch die Gesichtspunkte der Fertigung, der Korrosionsschutzgerechtheit und der Prüfbarkeit der Konstruktion zu wahren. Anläßlich der Jahrestagung der Gesellschaft für Korrosionsschutz am 9. und 10. November 2004 stellten erfahrene Fachleute aus Industrie und Praxis die Problemfelder vor, die bei Planung, Bau und Betrieb chemischer Anlagen heutzutage zu berücksichtigen sind, und gaben dabei auch Einblick in Anlagenkonzepte und Betriebserfahrungen. Auf dem anschließenden, schon traditionellen Korrosionsforum wurden praktische Fragestellungen aus dem Auditorium diskutiert. Die Veranstaltung richtete sich an Anlagenhersteller und -betreiber, Planer, Gutachter, Korro-sionsschutzbeauftragte, Instandhalter und jegliche, die mit Korrosionsfragen im Bereich der Chemieindustrie in Berührung kommen. Sämtliche Vorträge sind auf CD-ROM bei der Geschäftsstelle erhältlich (30 EUR). |
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Temporärer Korrosionsschutz - GfKORR-Seminar am 3. November 2004 in Iserlohn
| Deutschland gilt als Export-Weltmeister. Dies bedeutet, dass Geräte, Fahrzeuge, Bauteile, Halbzeuge etc. teilweise lange Transportwege bis zu ihrem Einsatzort zurücklegen müssen. Die klimatischen Bedingungen bis dahin sind häufig rau und erfordern eine sach- und fachgerechte Verpackung. Wesentlicher Gesichtspunkt dabei ist es, einen temporären Korrosionsschutz zu gewährleisten, der für die einwandfreie Auslieferung sorgt. Darüber hinaus werden Bauteile z.B. in Industrieanlagen oder Kraftwerken korrosionsgeschützt eingelagert, um dann bei Störungen sofort die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Temporärer Korrosionsschutz stellt daher ein wichtiges Aufgabenfeld für die Industrie dar. Auf dem Seminar wurden die Grundlagen sowie verschiedene Methoden dargestellt und deren Einsatzmöglichkeiten erläutert. Anschließend wurden die Anwendungsmöglichkeiten anhand aktueller Beispiele aus der Praxis illustriert. | |
Nichtrostende Stähle können rosten ? - Auf die Randbedingungen kommt es an...
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Nichtrostende Stähle sind als Struktur- und Konstruktionswerkstoffe aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Ihre Verwendung erstreckt sich über viele Bereiche vom Anlagen- und Apparatebau über die Verkehrstechnik bis zum Gebäude-, Brücken- oder Tunnelbau. Durch die Verwendung von nichtrostenden Stählen können aufgrund ihrer Korrosionsbeständigkeit erhöhte Anforderungen im Hinblick auf Sicherheit, Qualität und Lebensdauer erfüllt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn es sich um Einsatzgebiete mit extremen Umgebungsbedingungen handelt. Aber auch nichtrostende Stähle können rosten, da es nicht 'den' nichtrostenden Stahl gibt, sondern eine Vielzahl von Legierungen mit unterschiedlichen Eigenschaften, so daß eine sorgfältige Materialauswahl für den jeweiligen Einsatzfall unter Berücksichtigung aller Umgebungsbedingungen vorgenommen werden muß. Aber auch die korrosionsschutzgerechte Gestaltung von Bauteilen und die fachgerechte Bearbeitung von Oberflächen, die qualifizierte Ausführung von Schweiß- und Schraubverbindungen sowie Kontaktflächen mit anderen Materialien ist entscheidend, um die erwartete Korrosionsbeständigkeit Realität werden zu lassen. Ausgewiesene Fachleute aus Forschung und Industrie berichteten zu diesen Themen anhand vielfältiger Beispiele aus Entwicklung und Praxis für die Bereiche Chemie- und Ingenieurbau, wobei auch Fragen zur mikrobiell induzierten Korrosion sowie zur Spezifikation und Zulassung behandelt wurden. Die Veranstaltung wendete sich an Werkstoffhersteller und -verarbeiter, Anlagen- und Apparatebauer, Ingenieurbüros, Gutachter, Architekten, Unterhaltsbetriebe, Konstrukteure und jegliche Anwender von nichtrostenden Stählen. Das Seminar fand am 27. September 2004 in Frankfurt am Main statt. Ein ausführlicher Tagungsband mit zahlreichen Abbildungen (110 S., 30 EUR) ist bei der GfKORR-Geschäftsstelle erhältlich. |
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GfKORR-Seminar 'HFA-Flüssigkeiten im Strebausbau'
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Die sichere Funktion von Hydrauliksystemen, speziell im Untertagebereich wird entscheidend von HFA-Flüssigkeiten bestimmt, die hohe Anforderungen im Hinblick auf die Korrosionsschutzeigenschaften (Hemmung der Flächen-, Loch-, Spalt- und Bimetall (Kontakt) -korrosion), mikrobielle Stabilität, betriebsrelevanten Parameter wie Schmierwirkung, Emulsionsstabilität, Schäumungsresistenz und Dichtmittelverträglichkeit sowie ökologische und toxikologische Eigenschaften erfüllen müssen. Zunächst wurden die wichtigen Kriterien bei der Herstellung von HFA-Konzentraten (Schmierwirkung, Korrosionsschutz, mikrobielle Stabilität) angesprochen. Der außerordentlichen Bedeutung der Qualität des Ansatzwassers wurde ein eigener Vortrag gewidmet, nachdem in einfacher, für den Praktiker leicht verständlicher Weise die vorherrschenden Korrosionsprobleme in Hydrauliksystemen und ihre Abhilfemassnahmen erläutert worden waren. Intensiv wurden die Möglichkeiten der Qualitätskontrolle unter Offline und Online-Bedingungen diskutiert. Hierbei wurden neue technische Entwicklungen und - soweit vorhanden - gewonnene Betriebserfahrungen vorgestellt. Ein Vortrag über moderne Systemlösungen, welche die derzeitigen Erkenntnisse zur Optimierung der HFA-Qualität sowie Sicherung und Überwachung der Perfomance integrieren, bildete die Basis für ein Diskussionsforum, auf dem kritische Fragen erörtert werden konnten. Die Veranstaltung fand am 15. Juli 2004 in Iserlohn statt. Ein ausführlicher Tagungsband mit zahlreichen Abbildungen (100 S., 30 EUR) ist bei der GfKORR-Geschäftsstelle erhältlich. |
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